5.–19. September 2009 – Urlaubstagebuch

Vom 5. bis zum 19. September war ich mit meinen Zweibeinern im Urlaub in Dänemark. Herrchen und Frauchen hatten sich kurzfristig entschieden, doch noch in Urlaub zu fahren. Für mich war das alles sehr spannend, da ich zum ersten Mal das Meer gesehen, endlich richtig schwimmen gelernt und auch sonst noch vieles erlebt habe. In meinem Urlaubstagebuch könnt Ihr jetzt nachlesen, was ich alles erlebt habe. Die Fotogalerien findet Ihr dann am Ende des Textes.

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Sonntag 13.09.09

Ich gehe Brötchen holen

Hihi, meine Zweibeiner sind endlich mal geschafft. Hat ja auch lange gedauert. Deshalb beschlossen sie, heute einen faulen Tag einzulegen. Und sie haben wirklich fast nichts gemacht. Nur ich war heute natürlich wieder fleißig, schließlich musste ja einer die Brötchen zum Frühstück holen. Und wer schleppt die? Ich! Was würden meine Zweibeiner wohl ohne mich machen? Einfach nur verhungern.

Aber ich muss ja zugeben, ich war froh, dass die drei heute keine Lust hatten, etwas zu unternehmen. Irgendwie war ich doch sehr müde von den vielen Erlebnissen der letzten Tage. Ich streckte meine Nase also nicht allzu vorwitzig unter dem Tisch hervor. Sonst kommen die noch auf die Idee, wieder lange Wanderungen mit mir zu unternehmen. So blieb es nur bei der mittäglichen Wanderung am Strand. In Lønstrup selbst war heute der Teufel los. Viele Leute und Hunde waren unterwegs, das war aber auch klar – bei dem tollen Sonntagsgassiwetter.

Heute nachmittag wurde mir klar, warum die Zweibeiner keine Lust hatten, etwas zu unternehmen. Herrchen wollte Formel 1 gucken. Wobei ich mich ja wirklich frage, warum er nur die erste Formel schaut und nicht vielleicht doch lieber die zweite, dritte oder neunte. Außerdem versteh ich nicht, warum er sich im Urlaub überhaupt mit mathematischen Formeln beschäftigt. Das muss er mir irgendwann mal erklären.

Abends bekam Frauchen von Oma gezeigt, wie man Pfannkuchen richtig macht. Herrchen beklagt sich nämlich immer, dass die nicht so wie bei Muttern schmecken. Also bekam Frauchen heute eine Schulung von Oma als Einzelunterricht. Ich bin ja gespannt, ob es nun klappt. Irgendwie haben die zwei nämlich keinen Unterschied bei der Zubereitung feststellen können. Mit andern Worten, woran es liegt, ist nun immer noch nicht klar.

Anstatt nach einem anstrengenden faulen Tag zeitig ins Bett zu gehen, haben die drei Zweibeiner abends noch Karten gespielt. Ich verstehe ja nicht wirklich, was die da machen. Ich hörte immer nur: »Was hast du mir denn für schlechte Karten gegeben.«, »So komme ich ja nie raus.«, »Ich habe nur Kroppzeug.« Ich wollte eigentlich schon lange ins Bett und bin auch zweimal schon vorangegangen. Aber irgendwie hat meine Aufforderung nicht geholfen. Die spielten einfach weiter. Nun hätte ich ja im Bettchen liegen bleiben können, aber neugierig, wie ich nun mal bin, darf ich natürlich nichts verpassen. Irgendwann sind sie meinem Beispiel aber doch gefolgt.